Mal wieder: Socken stricken

Gerade Anfänger tun sich beim Socken stricken doch manchmal noch ein bisschen schwer, also hab ich mich auf die Suche nach guten Anleitungen gemacht – und bin fündig geworden:
Zum einen bei Coats – das eines der größten Textilunternehmen weltweit und ist bei uns vielleicht eher durch die Marken Regia und Schachenmayr bekannt.
Die Firma Coats bietet einen sehr schön bebilderten Lehrgang zum Socken stricken auf ihrer Homepage zum Download an:
Anleitung bei Coats
Es gibt sowohl eine Schritt für Schritt Anleitung zum Socken Stricken als auch einen Lehrgang für die Bumerang-Ferse. Beides sind PDF-Dateien, die man herunterladen und ausdrucken kann.

Eine andere gute Anleitung, sehr ausführlich, wenn auch leider ohne Bilder findet man bei Strickmasche.de: Anleitung bei Strickmasche.de
Hier findet man auch eine schöne Größentabelle, man will ja schließlich nicht immer nur Größe 39 stricken ;-)

Sockenstricken – Kunst am Fuß

Man kann gar nicht so schnell stricken, wie Freunde, Bekannte und auch Fremde schon wieder Socken in Auftrag geben. Warum lernen diese unzähligen Socken-Auftraggeber nicht endlich selbst das Socken? Vielerlei Bücher und auch das Internet geben Basic-Anleitungen zum Socken stricken. Man braucht fünf Nadeln und ein Knäuel Sockenwolle und schon gehts los. Doch längst dominieren nicht mehr klassische Bündchen und dreiteilige Ferse, sondern Bummerangferse und mehrfarbige Garne machen Stricksocken trendig und jung. Auch für Kunstkenner ist etwas dabei: Opal vertreibt Sockengarn nach Hundertwasser-Motiven.
Auch Zopfmuster ranken sich um den Fuß, während Ajourmuster tiefe Einblicke gewähren. Dem kreativen Sockenstricker sind keine Grenzen gesetzt! Viele, die mit dem Socken-Virus infiziert sind und jeden Abend den Fernsehkrimi mit rhythmischem Nadelgeklapper untermalen, teilen ihre Leidenschaft mit anderen im Netz und laden ein, nach bestimmten Themen Socken zu stricken oder sie gegenseitig zu tauschen oder beim Socken-Wichteln jemanden zu beglücken.
Ja, selbst gestrickte Socken machen glücklich geschenkt oder selbst gestrickt
wobei letzteres ein bißchen mehr!

Übrigens: Eine tolle, übersichtliche Tabelle zum Socken stricken (Maschenzahl, Fersenbreite und -höhe usw.) in allen Schuhgrößen gibt es im Buch “Das große Strickbuch” von Katharina Buss.

In gleicher Weise funktioniert der Sockenkompass, der dem Buch “Das geniale Sockenbuch” beigelegt ist.

Herbst ist Mützenzeit

Zu fast jeder Jahreszeit ist eine Kopfbedeckung nie verkehrt, denn gerade über den Kopf verliert der Körper am meisten Wärme und gerade auch im Sommer führt die kühle Luft von Klimaanlagen schnell zu Kopfbeschwerden. Kreative Stricker und Strickerinnen können dem leicht Abhilfe leisten: Mit warmer, dicker Wolle entsteht mit dicken Nadeln schnell eine mollige Skimütze, für Frühling und Herbst bietet sich ein Übergangsmodell aus mittelstarker Wolle an, hier lassen sich auch gut Sockenwollreste verarbeitet. Trendig und chic nadelt man sich für den Sommer etwas luftig Leichtes aus Baumwoll- oder Leinengarn mit Ajourmuster.
Eine Mütze strickt man in der Regel wie bei Socken in Runden: Manche verwenden auch dafür ein Spiel Strumpfnadeln, andere mögen hingegen lieber Rundstricknadeln. Nach einem Bündchen und einigen Reihen nimmt man kontinuierlich ab, wie schnell man abnimmt, bestimmt dann die Form der Mütze: Rund oder eine lange Zipfelmütze.
Einen originellen Abschluss kann man selbst herstellen: Aus Wollresten wickelt man Pompons oder Quasten
Besonders wichtig sind Mützen für Babys Köpfchen und auch hier kann man wieder gut Wollreste verwerten, es reichen meist max. 50 g. Bei Babymützen macht es auch Sinn noch Ohrenklappen anzustricken: Einfach an das Bündchen rechts und links ein Dreieck (entsteht durch regelmäßiges Maschen abnehmen) anstricken, die letzten fünf Maschen des Dreiecks noch 25 Reihen weiterstricken und so hat man noch Bindebänder, damit das Häubchen nicht verrutscht.